Tod der Heiligen
XXXII.
»Seid ihr die Mutigen, die die Banditen gefangengenommen haben?«
Ich beobachte verdutzt, wie der erste der sechs Reiter von seinem Pferd abspringt und dann auf Mikail und mich zu kommt. Er ist ein kleinerer, aber stämmiger Mann, mit kurzem braunem Haar, sonnengebräunter Haut und einem breiten, freundlichen Lächeln auf dem Gesicht. Seine Aura ist in etwa so stark wie Mikails, also ziemlich schwach, und egal wie sehr ich mich auch bemühe, ich kann absolut nichts Beängstigendes an ihm finden.
Er bleibt vor uns stehen. »Ich bin Saram Maras, Chief der ersten Truppe der Stadtwache von Anhui.« Er hält ein Stück Leder hoch, das er um den Hals trägt und in das ein Zeichen eingraviert ist. Es dient wohl als Identifikation, auch wenn ich mit dem eingravierten Zeichen nichts anfangen kann. Wie auch die anderen Reiter trägt er eine weiße Tunika und einen langen, grauen Mantel aus einem flattrigen Stoff, aber er hat als einziger eine blaue Schärpe um die Taille gebunden, während die der anderen Männer grau ist.
Sarams Blick huscht kurz über Mikail, ehe er ihn auf mich richtet. Und dort bleibt er.
Ich lächle, überlasse das Reden aber Mikail, der sich vernehmlich räuspert. »Mein Name ist Mikail und das ist Soa Lori, eine meiner Begleiterinnen«, sagt er, wobei er einen Schritt auf Saram zumacht und ihm seine Hand hinhält.
Saram blinzelt, aber sein Blick verweilt noch einen Moment auf mir, ehe er Mikail ansieht. »Ihr seid ein stattlicher Mann, Sor Mikail. Es überrascht mich nicht, dass es Euch gelungen ist, ein paar schlüpfrige Banditen zu fangen«, sagt er und schüttelt Mikails Hand.
»Wir hatten Glück«, antwortet Mikail bescheiden und er klingt nicht sonderlich geschmeichelt von Sarams Kompliment. »Der Rest unserer Gruppe wartet vor dem Dorf.«
Saram nickt. »Verstanden. Es war sicher nicht leicht, mit den Banditen zu reisen. Ich bin wirklich beeindruckt. Oh und wir haben ein paar Pferde mitgebracht. Ihr habt keine, richtig?« Er deutet auf den großen Karren, der wohl für die Banditen gedacht ist. Es sind vier Pferde an sein Heck geknotet.
Saram richtet seinen Blick wieder auf mich. »Die Sena kann reiten? Ansonsten kann ich eine Fahrt auf dem Wagen anbieten«, sagt er und obwohl ich seine Worte als Beleidigung auffassen würde, klingt er schmeichelnder als bei seinem Kompliment an Mikail. Und er nennt mich Sena, obwohl Mikail mich zuvor mit ‚Soa‘ angesprochen hat.
Trotzdem erwidere ich sein Lächeln. »Oh, vielen Dank für Eure Rücksichtnahme. Ich werde mein Bestes tun, um keine Belastung zu sein«, säusle ich mit meiner langsamen Stimme, die ich immer verwende, wenn ich versuche, besonders einfältig zu wirken.
»Bitte sagt das nicht, Sena Lori. Wir sind gekommen, um zu helfen. Wann immer Ihr etwas braucht, zögert nicht, um Hilfe zu bitten.« Er hält mir seine Hand hin und beugt sich dabei leicht vor, so als hätte er vor meine Hand zu küssen.
Was ich absolut nicht will. Und so lege ich die Hände vor der Brust zusammen. »Möge Gott mit Euch sein«, antworte ich ihm, was ihn verdutzt blinzeln lässt. Ich lächle unbekümmert weiter. »Verzeiht, aber ich bin keine Sena. Ich bin eine Priesterin des Tempels in Libera.«
»Eine Priesterin?«, wiederholt Saram sichtlich ratlos.
»Das ist richtig«, sagt Mikail, der seinen Blick in Sarams Schädel bohrt, als wäre er empört darüber, dass er weit weniger seiner Aufmerksamkeit bekommt. »Priesterinnen meiden den Kontakt zu Männern, die nicht Teil des Tempels sind. Bitte erachtet es nicht als Beleidigung, dass sie Euch nicht die Hand reicht.«
Saram sieht von Mikail zu mir. Dann richtet er sich hastig auf und hebt entschuldigend die Hände. »Ich bitte um Entschuldigung, Sena Lori!«
»Es ist doch nichts passiert«, erwidere ich gutmütig. »Und ich sagte doch, ich bin keine Sena.«
»Ihr seid zu gütig, Sena«, sagt Saram und er hätte wohl noch mehr gesagt, hätte Mikail sich nicht erneut geräuspert.
»Ich will nicht unhöflich sein, Chief Saram, aber unsere Begleiter warten, wie Ihr wisst, in Anwesenheit von Banditen. Es bereitet mir Sorgen, sie zu lange allein zu lassen.« Er macht ein sehr grummeliges Gesicht.
»Ihr habt absolut recht. Bitte, Sena Lori, ich zeige Euch das sanftmütigste unserer Pferde.« Er bedeutet mir, ihm zu den Pferden hinter dem Wagen zu folgen.
»Oh, das ist zu freundlich«, antworte ich, immer noch grinsend wie ein Idiot. Und ich spüre Mikails Blick auf mir.
Aber ich tue so, als würde mir das entgehen und folge Saram.
Er führt mich zu einem sandfarbenen Pferd und macht es vom Karren los. »Braucht Ihr Hilfe beim Aufsteigen, Sena?«
»Bitte überlasst das mir«, sagt Mikail, bevor ich antworten kann.
Saram senkt mit einem Lächeln den Kopf. »Sicher. Und bitte, wählt welches Pferd auch immer Euch am besten gefällt.« Damit kehrt er zu seinem eigenen Pferd zurück.
Ich sehe ihm etwas missmutig hinterher. Mikail hat also freie Wahl, während ich das langweiligste Pferd nehmen muss.
»Ich brauche keine Hilfe«, sage ich zu Mikail und wende mich meinem Pferd zu.
Mikail hält seine Zügel, obwohl es keine Anstalten macht, vor mir davonzulaufen. »Würdet Ihr mir verraten, was Ihr vorhabt?«
»Was meint Ihr?«, frage ich, während ich den Fuß im Steigbügel des Sattels platziere.
»Euer Verhalten gegenüber Chief Saram ist sehr freundlich«, antwortet Mikail, während ich mich abmühe, mich in den Sattel zu ziehen. Ich habe noch nie versucht, mit aktiven Debuffs ein Pferd zu besteigen und es ist sehr viel anstrengender als erwartet. Aber dann umhüllt mich Aura, die mich sanft nach oben hebt und mir in den Sattel hilft.
Ich sehe Mikail resigniert an. Er kann es wirklich nicht lassen. »Ist das ein Problem?«
»Das würde ich nicht sagen, ich bin nur überrascht, nachdem Ihr im Dorf ein so autoritäres Verhalten gezeigt habt.«
»Und das war Euch zu unfreundlich. Jetzt bin ich zu freundlich. Euch kann man es nicht recht machen.«
»Ihr wollt doch nicht behaupten, dass Ihr Euer Verhalten um meinetwillen verändert habt«, sagt er mit einem amüsierten Unterton.
»Ist das ein abwegiger Gedanke?«, frage ich und beobachte, wie sich Mikails Augen weiten.
Er sieht einen Moment lang zu mir auf, als würde ihm die Vorstellung gefallen, ich würde nach seiner Pfeife tanzen. Dann schnaubt er leise. »Sagt Ihr es mir.«
Mein Blick huscht zu Saram, der sich in seinem Sattel umgedreht hat und zu uns schaut. »Das wäre zu einfach. Und Ihr wollt die Männer doch nicht warten lassen, nachdem Ihr vor einer Minute gedrängelt habt, weil Ihr Euch Sorgen macht.« Ich sehe wieder zu Mikail, der mit einem Nicken mein Pferd loslässt.
Mikail und ich reiten an der Spitze mit Saram durch das Dorf, das nun wie leer gefegt ist.
»Ich will ganz ehrlich sein«, beginnt Saram plötzlich. »Dass ein paar mutige Abenteurer diese lästigen Banditen eingefangen haben, ist ein unerwarteter Glücksfall. Wir sind euch wirklich dankbar.«
»Wie meint Ihr das?«, fragt Mikail, der bis eben das Dorf beobachtet hat und dabei recht erleichtert wirkte. »Die Männer, die wir überwältigt haben, wären für euch sicher keine unbezwingbare Gefahr.«
»Die Männer sind nicht das Problem.« Saram schüttelt mit einem leisen Zischen den Kopf. »Es sind keine gewöhnlichen Banditen, wisst ihr? Sie sind Teil eines Menschenhändlerrings mit ein paar sehr mächtigen Figuren, die im Hintergrund die Fäden ziehen.«
»Menschenhändler?!« Mikail starrt Saram mit solchem Entsetzen an, als hätte er nie für möglich gehalten, dass so etwas tatsächlich existiert. Das würde auch erklären, weshalb die Handschellen, die mit denen wir die Banditen gefesselt haben, kein Hinweis für ihn waren.
Saram nickt mit grimmiger Miene. »Letzten Herbst sind zwei Mädchen aus dem Dorf verschwunden, aber alle behaupten steif und fest, dass sie sich im Wald verirrt haben oder von Monstern getötet wurden. Und die arme Mutter hat den Verstand verloren.« Er schüttelt den Kopf. »Es ist verdammt schwer, die Opfer von denen zu unterscheiden, die in der Sache mitdrinstecken.«
»Ihr denkt, einige Dörfler arbeiten mit den Menschenhändlern zusammen?«, fragt Mikail und sein Unglauben schwingt deutlich darin mit.
»Es würde erklären, weshalb sie sich weigern, mit uns zusammenzuarbeiten und die Banditen sogar decken. Ihr seht es doch selbst. Sie verstecken sich vor uns, als wären wir ihre Feinde.«
Mikail wirft mir einen Blick zu, aber ich habe nicht vor, mich an der Unterhaltung zu beteiligen.
»Ich habe den Eindruck, dass sie sich fürchten«, sagt Mikail, nun wieder an Saram gewandt.
»Das dachte ich zuerst auch.« Saram nickt. »Aber könntet Ihr schweigen, wenn zwei junge Mädchen aus Eurem Dorf verschwinden? Vielleicht hat nicht jeder den Mut dazu, aber wie kann es sein, dass im ganzen Dorf nicht einer den Mund aufmacht?«
Mikail legt die Stirn in Falten. Offensichtlich hat er keine Antwort darauf. Was mich nicht überrascht. Würde er im Dorf leben, wäre er schon lange auf eigene Faust in den Wald marschiert, um die Banditen gefangenzunehmen und die armen Mädchen zu retten, was immer ihnen widerfahren ist. Und wäre gestorben. Was wahrscheinlich der Grund ist, weshalb kein ‚Mikail‘ in diesem Dorf existiert.
»Oh, aber Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, Sena Lori«, sagt Saram plötzlich zu mir und schenkt mir ein warmes Lächeln. »Jetzt, wo wir die Banditen dank euch haben, gehen wir auch den restlichen Verbrechern an den Kragen und machen die Gegend wieder sicher.«
Es fühlt sich bescheuert an, ihn dankbar anzulächeln. Aber ich spiele schließlich jemanden, der schwach und naiv ist. »Das ist beruhigend zu hören.«
Saram nickt, sichtlich zufrieden mit meiner Antwort.
Mikail dagegen macht ein befremdliches Gesicht, während er mich ansieht, als würde er mich nicht wiedererkennen. Er ist wirklich nicht zufriedenzustellen, denke ich mit einem leisen Seufzen und richte meinen Blick geradeaus.
Als wir die anderen erreichen, stellt Saram sich noch einmal vor, ehe er und seine Wachen sich daran machen, die Banditen auf den Wagen zu laden. Derweil packen Mikail, Jake und Dalton unsere Sachen auf die vier Pferde.
Ich beobachte die Banditen. Saram und seine Männer sind nicht gerade sanft mit ihnen, aber das ändert nichts daran, dass die Banditen weiterhin unbesorgt erscheinen. Es könnte ein Beweis dafür sein, dass Sarams Worte über den Menschenhändlerring stimmen und sie darauf vertrauen, dass ihnen nichts passiert. Nicht, dass die Worte ‚Menschenhändler‘ und ‚Vertrauen‘ in irgendeiner Weise zusammenpassen. Aber am Ende sind Saram und seine Männer nur kleine Rädchen im Getriebe und nicht sehr bedrohlich.
Da wir vier Pferde unter acht Leuten aufteilen müssen, ziehe ich es von da an vor, auf dem Wagen zu sitzen. Dort ist mehr Platz als auf einem Pferderücken, sodass ich genug Platz für mich habe. Zudem hätte ich bei der Aufteilung der anderen wohl ein Pferd mit Eden teilen müssen. Ich weiß nicht, ob keine der Frauen allein reiten kann oder ob es darum ging, die Pferde nicht mit zwei schweren Aura-Trägern zu belasten, aber die Paare sind Estella und Mikail, Annabella und Dalton, und Hilena und Jake.
In jedem Fall war es die richtige Wahl, sich für den Wagen zu entscheiden, dessen Fahrer als Bonus auch noch sehr verschwiegen ist. Er wirft mir ab und zu Blicke zu und ich scheine ihn nervös zu machen, denn er achtet darauf, den Abstand zwischen uns nicht kleiner werden zu lassen. Wenn ich ihn anlächle, rückt er sogar noch weiter von mir weg. Dafür ist ein anderer der Männer recht lästig. Ein großer, breiter Mann, obwohl seine Aura nicht viel hermacht. Er reitet neben dem Wagen her und starrt mich mit einem trüben Blick in den Augen an. Es lässt mich wünschen, ich hätte meinen Schleier zurück.
Aber nachdem wir am frühen Abend eine kurze Pause gemacht haben, nehmen Estella und Mikail diesen Platz ein. Was zwar besser, aber auf andere Art unangenehm ist, denn die Prinzessin scheint sich redlich Mühe zu geben, mir mit ihren Hochzeitsplänen auf die Nerven zu gehen. Wohl, um mich dazu zu überreden, der Zeremonie beizuwohnen und sie und Mikail zu segnen.
Immerhin Mikail scheint seine aufdringliche Verlobte zurückhalten zu wollen und das Thema zu wechseln, aber Estella ist sehr viel geschickter als er und so bin ich unendlich erleichtert, als wir endlich für die Nacht rasten.
Während ich mir die Beine vertrete, bauen Saram und seine Männer ein Lager auf, und das um Längen besser, als wir es bisher konnten. Einer der Männer kocht sogar eine heiße Suppe, die großzügig an uns alle ausgeteilt wird. Wobei sich die Begeisterung meiner Begleiter jedoch in Grenzen hält.
Aber ich schenke Saram ein Lächeln, als ich als erste eine Schale Suppe bekomme. »Vielen Dank!«, sage ich, was mir einen überraschten Blick von Saram einbringt, und beginne umgehend zu essen.
»M-Miss!«, stammelt Jake, der bis eben leise mit Mikail diskutiert hat, wohl darüber, ob die Suppe essbar ist.
Ich werfe ihm einen Blick zu, während ich schlucke. Die Suppe ist nicht besonders gut, aber sie ist warm, und das allein ist es wert, sie zu essen. »Ihr solltet nicht unhöflich sein, nachdem sich diese Männer die Mühe gemacht haben, für uns zu kochen«, sage ich. Nicht, dass es die falsche Einstellung ist, misstrauisch zu sein, wenn man Essen von Fremden bekommt. Aber nur ein Idiot zeigt sein Misstrauen so offen.
Ich sehe auf meine Schale hinab. »Es gibt nichts zu befürchten«, füge ich etwas leiser hinzu, denn tatsächlich befindet sich nichts Schädliches in der Suppe. Und im Gegensatz zu mir hat keiner meiner Begleiter das Privileg, einen Vorrat an Essen in seinem Schatten zu lagern. Nach tagelangem Essen von nichts als Fisch, Früchten und Dörrfleisch muss diese Suppe sehr verführerisch wirken.
Und wie wahr, nachdem sie mich unbeschadet essen sehen, essen sie alle ihre Schalen leer. Nicht einmal Eden beschwert sich.
Nach dem Essen setze ich mich etwas abseits hin, den Rücken gegen einen Stein gelehnt, und beobachte die anderen. Da wir erst am späten Nachmittag aufgebrochen sind, haben wir noch keine nennenswerte Strecke zurückgelegt, aber mit den Pferden sind wir definitiv schneller als zu Fuß. Was man schon daran sehen kann, dass sich die Landschaft verändert.
Das Dorf liegt am Rand des Waldes und je weiter wir uns von ihm entfernen, desto mehr werden die Bäume durch weite Grasflächen ersetzt. Wenn das Gras auch dürr und gelb ist, und das liegt nicht nur daran, dass gerade der Frühling beginnt
Ich schlinge die Decke, die Saram mir gegeben hat, enger um mich und mein Blick huscht über die Banditen, die auf dem Wagen hocken und von zwei von Sarams Männern bewacht werden. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, schien sich weder Saram noch einer seiner Männer darüber zu wundern, dass die Banditen keine Kleider tragen. Ich glaube, Mikail hat ihnen die schwammige Ausrede erzählt, dass wir sichergehen wollten, dass sie nichts Gefährliches bei sich tragen. Vielleicht haben sie nicht nachgefragt, weil es offensichtlich ist, dass wir ihre Kleider tragen.
Ich sehe zu Mikail, der sich mit Estella und Saram unterhält. Annabella sitzt ebenfalls bei ihnen und Mikail spricht immer wieder mit ihr, wahrscheinlich um das Gesagte zu übersetzen. Eden und Dalton halten sich zurück, was mich nicht überrascht, da ich nicht erwarte, dass einer der beiden genügend Sottisch beherrscht, um eine Unterhaltung führen zu können.
Entsprechend überrascht bin ich über Jake, der mit Hilena und drei der Männer am Feuer sitzt und sich lebhaft unterhält. Er und die Männer gestikulieren auffällig, wohl um die Sprachbarriere durch Gestik zu überwinden.
Der letzte von Sarams Männern sitzt allein. Es ist der breite Mann, der neben dem Wagen her geritten ist und auch jetzt ist sein Blick auf mich gerichtet. Aber ich tue so, als würde ich das nicht bemerken, ziehe die Beine an und schließe die Augen.
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